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Sonntag, 3. August 2014

So, inzwischen ist mein Netbook wieder aufgeladen Wir haben schon wieder zu viel gegessen und vorher wie immer beim Evening Gamedrive gefroren. ich hatte beschlossen, morgen früh nicht mitzumachen, aber unsere nette Amerikanertruppe hat mich überredet, frei nach dem Motto, dass ich es bereuen würde, wenn ich erfahren würde, was man morgen früh alles zu sehen bekommt.
Mike und Uyah auf Ausschau bei Sonnenaufgang

Sonnenaufgang im Lowveld

Giraffen beim Frühstück

Gnus- Wildebeest

Menschen beim Frühstüchen

Der Abenddrive heute  hat 3,5 Stunden gedauert, davon die letzten 1,5 Stunden im Dunkeln. unser Guide hat uns das Sternbild des Skorpions gezeigt, das Kreuz des Süden hatte ich schon selbst gefunden.

Das Schlimmste am Gamedrive ist, dass man zwar beim Sundowner Stop noch einen Busch suchen kann, aber die letzte Stunde trotzdem schon wieder muss und weiss, dass man im Dunkeln nicht aus dem Auto hüpfen kann....; Das ziek´ht sich dann. Hinterher stellten sich ALLE Frauen vor das offene Feuer im Kamin.
Evan hat vorgeschlagen, dass es zum kaffee vor dem Morgen Gamedrive Amarula statt Milch geben sollte, das wärmt schön (südafrikanische Version von Irish Cream aus der Marula Beere).

Hier jetzt, sofern das Internet es schafft, die Fotos von heute morgen, die vom Abend sind noch nicht übertragen!

Gemeinsames Abendessen

Schon mal vorab ein Arminfoto

Fortsetzung Safari

Am gestrigen Abend gab es das Abendessen um ein großes Lagerfeuer in der Boma. Das Grillfleisch wur auf dem Braii zubereitet,bder sudafrikanischen Variante des BBQ. Dazu eine Buschbar und tausend Lichter. ch habe die Honeymooner endlich gefragt wie sie heißen: Lynette und Evan.
Es ist noch eine Familie aus Seattle dazugekommen, Eltern und zwei Töchter im Teenageralter.

Heute morgen sind wir wie immer, wenn man bei einem Morning Game Drive mitmacht, um halb sechs geweckt worden. Ich habe noch eine Leggins unter die Jeans gezogen, aber, Mann ist das kalt um diese Zeit im offenen Wagen. Als Erstes entdecken wir Löwen eine kleine Wegstrecke weg. Mike meint, dass sie vielleicht jagen wollen, da sie schon ein paar Tage keinen kill mehr hatten. Wir durchqueren ein trockenes Flussbett u d fahren auf der anderen Seite die Böschung hoch. links der Fahrspur geht noch einmal eine Böschung hoch und darauf seltenen der Löwe und eine Löwin. Sie hätten nur geradeaus gehen müssen und wären über Armins Schoß auf meinem gewesen. Wir stehen Auge an Auge,da Mike statt schnell weiterzufahren den Motor ausmacht. Auf sandigem Untergrund und bergauf mit zwei Löwen auf Augenhöhe Da war mir etwas mulmig, schließlich hatte er gesagt, dass sie hungrig sind. Glücklicherweise zogen dann die Löwen weitere und Mike auch, um zu drehen.
Wir haben jochenden wunderbaren Sonnenaufgang gesehen, genau so getimt, dass der rote Ball direkt hinter einem kahlen Baum war.
Im lilafarbenen Morgenlicht sehen wir noch sechs Giraffen am Rande des Flussbettes grasen. Wir fahren eine ganze Zeit durch das Flussbett. Was für eine Kraft dieses Getriebe hat.
Nach einem Kaffee im Busch geht es zurück in die Lodge zum Duschen und zum Frühstück und Es ist wieder Zeit zum Lesen, Spielen und Fotos sortieren . immer auch zum Quatschen mit den anderen Gästen, von denen die Luxemburger sich am Morgen auf den Weg nach Johannesburg und nachhause machen. Ein Vogel im Kakadu-Look, grau, sitzt mitsamt Kumpel im Baum über uns und ruft sein Wort, dass wir vorgestern mit "go away" bezeichnet hatten. ich hole mein Bestimmungsbuch und tatsächlich ist es ein Vogel, "formerly known as Lourie, called 'Grey Go-Away-Bird' " Na also!
So jetzt muß ich endlich ' mal weiterlesen, Fotos kommen später, die Batterie meines Netbooks lädt erst mal wieder auf!

Freitag, 1. August 2014

Veranda des Walkerson´s Hotel in den Highlands
Von Dullstrom aus hatten wir uns gestern auf den Weg gemacht bei 14 Grad Celsius und strahlend blauem Himmel. Es ging zuerst noch bis Lydenburg durech die Highlands und dann entland des Blyde River Escarpments zur R 40 Klaserie Road hinter Hoedspruit, von wo aus man zum Moditlo Reserve gelangte. ich hatte gestern bereits geschrieben, dass ich noch schnell in den Game Drive Wagen gesprungen bin. Mit mir im Fahrzeug neben Fahrer Mike und Tracker Uhlay Art und Virginia aus Kalifornien, L.A.
Art ist ein etwa 50-jähriger braungebrannter Busybody, der direkt einen Schlagabtausch mit dem Fahrer hält, ihm seine Taschenlampe anbietet, allen seine soeben gemachten Fotos zeigt und sich für life and soul of the party hält. Im Grunde sind die beiden aber nett, Virginia ist etwas jünger und kommt ursprünglich aus Taiwan.
Wir sehen vereinzelt wild, aber es ist im Busch hier viel schwerer zu entdecken als in der Savanne Ostafrikas. Zu den Highlights gehört eine langsam grasende Herde Elefanten, die einfach die Bäume umknicken und die Rinde von den Ästen schälen, um die saftige Schicht direkt darunter zu fressen.Dabei ist ein winziges Baby.

Drei Breitmaulnashörner ( White Rhinos´) laufen uns über den Weg. Sie sind ziemlich blind und merken erst als sie direkt vor unserem Wagen stehen, dass der anders riecht als ein Busch. Eine Viertelstunde verharren sie direkt vor unserer Stoßstange, dann kommt die Erkenntnis, dass man lieber abhauen sollte und in zwei Sekunden sehen wir nur noch eine riesige Staubwolke.
Den Sundowner gibt es an einem Seeufer. Mit einer kleinen Bugwelle kommen drei Hippos angeschwommen, die gerade da gerne an land wollen um zu fressen, wo wir stehen. Sie verharren in sicherer (für beide Seiten) Entfernung und schnauben ab und zu verächtlich, zeigen ihre Zähne und hoffen, dass wir endlich verschwinden. Am Ufer steht ein Reiher, Störche fliegen über den See.
Im Dunkeln geht es zurück und unser Tracker findet mit seinem Scheinwerfer drei Löwen. Am Himmel entdecke ich das Kreuz des Südens!

Armin hat unterdessen die Zeit mit einem Schwätzchen mit einer kleinen Gruppe aus Luxemburg verbracht, die tagsüber einen Ausflug entlang der Panorama Route gemacht hatten. Alle zusammen essen wir an einem langen Tisch zu Abend.
Es gibt Suppe, ein Buffet mit verschiedenen Gemüsen, Huhn, Lamm und Couscous. Zum Nachtisch gibt es eine Schokoladen Pie mit Rumrosinen. Immerhin steht aus der Terrasse ein Fitnessfahrrad....!

Am Morgen werden wir um halb sechs geweckt, es gibt Kaffee oder Tee und Kuchen. ich trinke nicht zu viel, da man sich nicht unbedingt hinter einen Busch hocken möchte. Gestern bei den Löwen musste ich schon ganz ordentlich...

Es ist ganz kalt, ich habe ein langärmeliges Tshirt an, einen Pullover, eine Fleecejacke, eine Daunenweste und eine Shelljacke, dazu einen Schal und eine Wolldecke. Warm ist anders, der Fahrtwind im offenen Fahrzeug schneidend. Der Sonnenaufgang ist genauso rosa wie der Sonnenuntergang. Besonders interessant war ein Jungbullen-Elefant, der knapp vor unserem Auto Zweige fraß und uns nicht vorbei ließ. Es gab noch einen Kaffee unterwegs, dabei Warzenschweine , Regenpfeiffer, Francolin Vögel und Giraffen, die allerdings ziemlich gut getarnt hinter den Bäumen grasen.

Frühstück gab es wieder am langen Tisch, diesmal draussen. Es gab Früchte, Joghurt, Granola, ich hatte noch eine Omelette mit Grünzeug und Käse. So und jetzt geht es erst einmal ab in die Sonne!
Highlands
  
Verkaufsstände am Straßenrand

Am Rande des Blyde River Canyons

Im Visier der Rhinos

Wild hat Vorfahrt

Sundowner am See

Starry night

The lion is NOT sleeping tonight

Kaffeepause beim Morning Drive

Elefantenfrühstück

Unser Frühstückstisch