Mittwoch, 28. Dezember 2016

Norddevon revisited

Nach 21 Jahren sind wir erstmalig wieder in Norddevon. Damals haben wir in Georgeham in "The Old Manse", dem Wohnhaus des ehemaligen Methodistenpfarrers gewohnt.
Diesmal sind wir im George Inn in Braunton, an der A 261 zwischen Barnstaple und Georgeham bzw. Ilfracombe. Braunton beherbergt das British Surf Museum.
Es ist ein alter Gasthof, in den letzten Jahren renoviert und mit "Boutique rooms" versehen. Die Einrichtung der Gasträume ist gelungen, aber es fehlt ein wenig TLC (Tender Loving Care).  Das Haus ist von einer außerordentlich freundlichen Managerin mehr als Pub und Bar geführt. Die Heizung könnte auch etwas effektiver sein. Zumindest die Männer frieren nicht, denn die Dienstkleidung ist hauteng schwarz, das Frühstücksmädel hatte dazu eine minimale graue Schürze an..! Wer über Kleidergröße 40 hat, darf aber auch etwas anderes anziehen. Die Küche ist gut, mein Burger gestern war sehr ordentlich und mein Vegetarian Full English hatte toll gewürzte, kurz gebratene Spinatblätter dabei, zusammengerollt wie eine Zigarre.

Nach dem Frühstück fahren wir über die bekannten Ministraßen über Croyde zur Putsborough Beach. Zuvor halten wir hoch oben über Saunton Sands, dort sind die Surfer schon in Massen unterwegs und sehen wie kleine Fliegen auf der Wasseroberfläche aus. Alles glitzert. Der Himmel ist strahlend blau. Anders als vor 21 Jahren kostet das Parken an dem Putsborough Beach heute 8 Euro, ansonsten hat sich aber im Grunde nichts verändert. Es gibt aber ein kleines Café, immerhin. Auf dem wegen Ebbe weitläufig trockengefallenen Sand spielen Kinder, Jogger laufen in T Shirt und kurzer Hose den Strand entlang, Freundescliquen spazieren sich die Spinnweben von den Pints gestern Abend aus dem Kopf, Surfer sind unterwegs und ganz viele Leute mit Hunden. Eine Familie hat einen Schlitten in Form der flachen Plastikwannen  mit, um ihr Einjähriges notfalls ziehen zu können, gute Idee, Buggies kann man ja hier nicht schieben.

Die Wellen rollen in ordentlichen Reihen heran und oberhalb fliegt die Gischt weg. Auf English heißt dies Horse´s Mane, die Pferdemähne und tatsächlich sieht es wie die fliegende Mähne eines galoppierenden Pferdes aus.
Auf der Seite wwww.putsborough.com heißt es über diesen wunderbaren Strand:
BUT....... don't just take our word for it, as our beach, stretching three miles north to Woolacombe,  has once again, been voted  Best Beach in Britain,  4th Best in Europe and 13th Best in the World .....according to "Trip Advisors Travellers Choice"....... WOW!  Trip Advisor has recently also awarded Putsborough Sands a " Certificate of Excellence".  Further to this, our newly built toilet block has been rewarded with  a "Platinum" certification from The Loo of the Year awards Committee.........High praise indeed!
We are also recommended by The Marine Conservation Society and  The Daily Telegraph writes:-
"At the end of the long flank of sand stretching south from Woolacombe is Putsborough Sands. It has clear water, great surf and a gentler away-from-it all feel. There's a beach shop and café, a small caravan park, award winning toilets and nothing else apart from rock pools and spectacular sunsets"
Sounds Idyllic...............it certainly is!!

Was für ein grandioser Auftakt unserer Silvesterreise.

Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang geht es weiter durch Georgeham und Mortehoe in Richtung Ilfracombe. Beide Dörfer sind ebenso wie Croyde gespickt mit restgedeckten Cottages mit dicken, weißgetünchten Mauern, aber erstere sind idyllischer mit ihrem baulichen Ensemble ohne neuere bauten wie in Croyde mit seiner Strandlage und einfacherem, ebenen Baugrund und seiner Reputation als Surfstrand!

Ilfracombe war vor 21 Jahren aus unserer Erinnerung ein "gestriger" Badeort, der seine Existenz auf die viktorianische Reiselust zurückführen kann. Immer noch an einigen Stellen etwas renovierungsbedürftig und immer noch von klassischen Badeorthotels und B&B dominiert, zeigt sich das Stadtbild heute aber interessanter. Ilfracombe ist in eine Reihe hoher felsiger Headlands gebaut, ja geradezu reingerutscht, Grund war sicherlich , dass mittendrin ein sicherer Hafen ist. Am Hafen ist eine RNLi Station, die Seenotrettung, allerdings fällt der Hafen bei Ebbe trocken, alle paar Stunden daher keine gute Option Ilfracombe anzufunken. 

Im Hafen steht eine riesige Statue, die uns rätselhaft ist. Die Figur, die von hinten noch "normal" aussieht, zeigt von Vorne einen fast skelettierten Kopf und einen offenen Bauch mit Fötus. Eine gutbekleidete Frau , etwa 70, spricht mich an und fragt mich , ob ich den Elefant von Ilfracombe kenne. Ich dachte erst, dass ich das nicht richtig verstanden habe, aber sie wiederholt es und zeigt dann auf das Headland gegenüber, dass wie ein kleiner liegender Elefant aussieht. Außerdem erzählt sie mir von der Statue. Sie ist von Damien Hirst, der aus Devon/Cornwall kommt. 15 Millionen ist sie wert, sie ist aus Bronze und hat innen ein stützendes Skelett aus Edelstahl. Seit vier Jahren ist sie hier. Sie heißt "Verity" und irritiert die Tagesausflügler aus Wales, die beim Anlanden von den Eingeweiden begrüßt werden und ausgesprochen irritiert reagieren. Hirst hat sie der bekannten Tänzerin von Degas, was die Körperhaltung angeht, nachgeformt. Eine erklärende Tafel fehlt, immerhin entdecken wir später eine auf dem Hügel über dem Hafen, neben der St. Nicholas Kapelle. Die Frau erzählt mir, dass sie neulich Zeugin einer Unterhaltung zwischen Mutter und kleinem Sohn wurde, wo er seine Mutter gefragt hat, warum sich die Frau etwas in den Po schiebe. (Es handelt sich dabei um die Waage der Justitia). Ein andermal hatte ein Kind gefragt, ob die Schale dazu diene "Pooh" aufzufangen und damit war nicht Winnie gemeint. 

"Verity (dt. Wahrheit) ist eine mehr als 20 Meter hohe, 25 Tonnen schwere Bronzestatue des britischen Künstlers Damien Hirst an der Hafeneinfahrt des englischen Küstenorts Ilfracombe. Sie wurde am 19. Oktober 2012 aufgestellt und zeigt eine schwangere junge Frau, deren Organe einschließlich der Gebärmutter und des Fötus auf der rechten Seite sichtbar sind, ähnlich den Körperwelten des deutschen Arztes und Plastinologen Gunther von Hagens." (https://de.wikipedia.org/wiki/Verity_(Statue))

Wir gehen ein paar Schritte die Straße am Hafen entlang und kommen zum stylischen Café und der Galerie von Damien Hirst. Im Café ist , wie eine Ansammlung von Matchboxautos eine Vielzahl Plexiglasschachteln mit Fischen wie in Miniaquarien (tote echte) zu sehen. Hirst ist ja auch bekannt für seine eingelegten Haie. Wir sitzen bei strahlender Sonne aber draussen und essen unsere Salate Al Fresco! Neben dem Café ist die Galerie, leider bis zum 03.01. geschlossen.

Danach gehen wir noch den steilen Weg zur alten St. Nicholas Kapelle hoch, mit die älteste Kapelle der britischen Inseln, auf dem Dach befindet sich seit dem 16. Jahrhundert ein Leuchtfeuer, ein zweiter Rekord!

Dating back to 1321 the chapel was built as a place of worship for the people of Ilfracombe living and working around the harbour.
From the middle ages the chapel maintained a light to guide shipping into the harbour. It is still a working lighthouse today and is said to be the oldest in the country. When Henry VIII dissolved the monasteries in 1540 St Nicholas ceased to be a chapel.
Between 1835 and 1871 a Mr John Davey lived in the chapel as lighthouse keeper raising a family of 14 children. The chapel was also used as a reading room and a laundry. Since then it remained much neglected until 1962 when it was restored by the Rotarians of the town.
The chapel is today regarded as a special place of interest within the town and is an iconic landmark overlooking the harbour. The old porch has been transformed into a small chancel and occasional services are held there.
The chapel is maintained by Ilfracombe Rotary Club and run largely by volunteers. It is free to look around but donations are welcome. All the money raised goes to charity. http://www.visitilfracombe.co.uk/see-do/attractions/item/250-st-nicholas-chapel.

Von Ilfracombe aus fahren wir noch nach Barnstaple und machen einen Stadtrundgang. Bekannteste Sehenswürdigkeiten sind die Guildhall und der Pannier Market, eine riesige Markthalle.

The George Inn in Braunton

Metzgerei in Braunton

Saunton Sands

Surfer in Saunton Sands

Rollende Wellen
Kleine Straßen
Putsborough Beach

...mit seinen Rockpools

Gespiegelte Möwe

Horses Manes

Fliegende Gischt

Fliegende Gischt

Armin aus der Ferne

Eine Hund Ausführende

Morgenritt Putsborough

Blick auf Woolacombe

Surf is on

Cottage am Wegesrand

Putsborough Beach

Verity von Damien Hirst

Verity in Ilfracombe

Rückseite Verity

Galerie und Café

Hafen


Blick von St. Nicholas Chapel

Das Leuchtfeuer auf dem Kapellendach

Nahe der Kapelle

St. Nicholas Chapel

Dienstag, 27. Dezember 2016

Heike ist mal wieder unterwegs nach England



.....aber wir hatten heute gut 850 km + Fähre und die M 25 um London stand solide still und wir sind südlich vorbei gefahren, was weitgehend Spaß gemacht hatte, als es noch hell war. Jetzt ist es halb 10 Ortszeit und wir haben schnell noch was gegessen im George Inn in Braunton in Norddevon, wo wir bis übermorgen auf den Spuren unserer Reise vor 21,5 Jahren bleiben werden. Heute also nur ein schnelles Lebenszeichen mit dem Handy und mit ein paar ersten Fotos, die das tolle Wetter schön illustrieren....:)!
Zuerst Dover, dann Rudyard Kiplings Wohnanwesen Bateman's ( das wir schon einmal besichtigt hatten, heute war der Tearoom dran!). abschließend noch ein Foto vom Sonnenuntergang on the road bei Portsmouth!

Einfahrt in den Hafen von Dover
Dover Castle
Tearoom Bateman´s (Burford)
Bateman´s: Haus von Rudyard Kipling
Bateman´s 
Bateman´s
..... und das Bild vom Sonnenuntergang fehlt....


Freitag, 2. Dezember 2016

Wanderung auf der alten Plantagenstraße zu den Anses Lascar I und II

Anse La Passe, Silhouette, südwestlich vom Jetty
Anse La Passe, Silhouette, südwestlich vom Jetty
Blick auf die Anse La Passe,Belle Torte Strand
 Silhouette, südwestlich vom Jetty
Marschland Silhouette
Long Island Lizard, Silhouette, Seychellen
Mausoleum der Familie Dauban, Silhouette
Wanderung zur Anse Lascars
Kreuzweg, Silhouette, Main "Road"
"Main Road zur Anse Lascars", Silhouette
Anse Lascars I, Silhouette
Koralle, Strand Anse Lascars, Silhouette
Heike an der Anse Lascars
Armin an der Anse Lascars
Blick zum Pointe Ramses Tout, Silhouette
Koralle-Muschel-Steine
Giant Millipede, endemischer Tausendfüßler
Blick von Silhouette nach Mahé
Auf der alten Plantagenstraße durch den Urwald, Silhouette
Felsige Berge auf der Vulkaninsel Silhouette
Urwald, Silhouette
Mittagssnack mit Hai von unserem Riff, La Belle Tortue
Hibiskus, Silhouette
Kreolische Drogenpolitik in einer Schule, Silhouette
Brotfrucht
Reiher mit Beute
Unser letzter vollständiger Urlaubstag auf dem Seychellen, genauer auf der Insel Silhouette.

Von Wanderungen abgesehen, die wir nicht schaffen würden, gibt es nur noch einen Pfad, die alte Plantagenstraße zu den Buchten Anse Lascar I und Anse Lascar II. Kein Flop Flop Weg, aber nicht allzu weit, vielleicht 30 Minuten dauert eine Strecke. Sie führt uns zunächst am Mausoleum der Familie Dauban vorbei, das der Madeleine in Paris nachgebaut wurde und Grabstätte der Eva Dauban ist, die nur 2 Jahre alt geworden ist, 1862-1864. Es gibt viele Geistergeschichten auf der Insel, die alle den Kern haben, dass das kleine Mädchen auf der Insel herumspukt.

Der Weg führt durch Urwald, gesäumt ist er aber von vielen Kokospalmen. Ab und zu findet sich ein Kreuz am Weg. Früher haben die Seychellois nach Silhouette Pilgerfahrten gemacht und es gab hierfür einen Kreuzweg und auf dem langen Pfad zur Anse La Blague steht auf halber Strecke mitten im Urwald sogar eine Kapelle. In unserer Bucht ist auch in einem Fels eine Mutter Gottes Statue untergebracht.

Wir müssen eine Anhöhe herauf und wieder herunter und sind an der ersten Bucht. Robinson Gefühl. Schöner Sand, Palmen, tolle Farben, aber ein Riff so hoch, dass es eine Barriere ist. Hier sind die Wellen oft auch relativ hoch.

Zurück sind wir hungrig und Morgan zaubert eine Platte vegetarische Frühlingsrollen und Fischklopse ( frittiert), das Fleisch kommt vom Riffhai, ich sollte mal nachgucken, ob der in der einen Ecke der Bucht noch herumschwimmt.

Ein weiterer kleiner Spaziergang führt in Das Dorf La Passe , ich schaue mir die - erst 2006 eröffnete und jetzt mangels Kindern nicht mehr gebrauchte Schule an. Eigentlich wollte ich aber in den Brotfruchtbäumen Flughunde finden. Ist mir aber nicht gelungen. Immerhin habe ich eine Seychelles Blue Pigeon entdeckt.

Die Sonne ist jetzt untergegangen und die Dämmerung wird nicht mehr lange anhalten. Zeit zum duschen!

Die ersten Fotos sind Panoramafotos, die ich rund um unser Guest House gemacht habe.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Takamaka Rum , 2 Kilometer Strand und mit Riffschuhen auf der Suche nach schönen Korallen und Fischen

La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang  am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang  (Seeigel) am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang (Karettschildkröte) am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang  am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang  am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Riffspaziergang (noch nicht identifizierter Bewohner) am La Passe Strand vor dem Hilton Hotel, Silhouette
Unterwasserbild
Möräne
(Igel-?)-Rochen
(Igel-?)-Rochen
Blick auf North Island, Seychellen
La Passe Strand, Blick auf Mahé
(Igel-?)-Rochen
Malen auf der Terrasse, La Belle Tortue Guest House
Gestern nach dem Blogschreiben habe ich noch Takamakarum (destilliert auf der Insel Mahé, also Made in Seychelles) probiert. Sowohl in diesem Hotel wie auch im vorigen Hotel wird der Rum nicht unbedingt pur oder als Cocktailingredienz angeboten, sondern als Aufgesetzter. Ich probiere Granatapfel, Orange und später überredet mich Morgan, der Manager und Koch und Gärtner, auch den mit Chili zu versuchen. Lecker. Es gibt auch einen mit Bananen oder natürlich Vanille und auch Passionsfrucht mit irgendetwas anderem.

Der Manager und seine Freundin schmeißen den Laden zusammen mit Shami aus Bangladesh. Morgan stammt aus einer Gastronomenfamilie aus Nizza. Die Beiden machen derzeit Wanderjahre mit einigen Monaten Arbeiten ( hier haben sie jetzt einen Jahresvertrag) und einigen Monaten reisen. Morgan kocht ganz klasse, es ist eine Kunst mit den wenigen Zutaten. Inzwischen bekomme ich immer nette Alternativgerichte, wenn es FischFisch Essen gibt. Es gibt ein Menü für alle, wer was nicht mag, bekommt eine Alternative. Wie schon im Chateau de Feuilles beherrscht der Fang des Tages die Speisekarte. Vorgestern gab es als Vorspeise Jakobsmuschelcarpaccio mit Fisch, als Hauptgang: Dorade/Püree Mischung. Gestern gab es Fischsuppe und als Hauptgang Oktopussalat. Der Oktopus war gestern gefangen worden, dann irgend wie zum Säubern umgestülpt worden, Werkzeug war eine Flasche, aber unser französisch/englisch Mix ist nicht immer erhellend. Danach wurde der Oktopus 6 Stunden in einem Sud gekocht. Morgan hat mir mit kreolischer Marinade gewürzte Hühnerbeine gemacht. Anderes Fleisch ist auf den Seychellen schwierig, Gemüse ebenso nicht einfach und in den Läden gibt es kaum Früchte. Die holt man aus dem Garten oder vom Markt. Mal eben Markt geht allerdings auf Silhouette nicht....! Da muss man gut planen und gut improvisieren können. Als Nachtisch gab es gestern ein Passionsfruchtsoufflé, das muss ich unbedingt einmal nachkochen.

Auf Silhouette gibt es eine Naturforschungsstation, die beiden Ranger nehmen unsere Nachbarn heute mit auf die lange Wanderung ( 3 Stunden hin, drei Stunden zurück, dazwischen ein Berg und kraxeln über Felsen, die aufgeheizt sind) zur anderen Inselseite, der anders nicht zugänglichen Anse La Blague. Wir bescheiden uns und gegen den langen La Passe Strand entlang. In der knallenden Sonne sind auch die 1,5 Km ganz schön anstrengend. Armin hat eine Blase am Fuß und sucht sich eine Palme, ich klettere noch eine Bucht weiter, die ist völlig einsam und hat das bessere Riff. Da ich Riffschuhe anhabe, kann ich in aller Ruhe tümpeln gehen und über das Riff zum anderen Strand zurück. Das Wasser hat ein fantastisches hellblau-türkis im Ebbebereich. Erst denkt man wieder, die Tümpel seien leer und dann platscht mein Fuß und in alle Richtungen flitzen kleinste, kleine und größere Fische davon. Ich sehe viele Moränen, die sehr schreckhaft sind. Ein besonderer Anblick ist eine Karettschildkröte, die durch das flache Wasser rudert. Ein Rochen steht mir sozusagen Modell.

Nach der Rückkehr hat uns Morgan schnell einen griechischen Salat gezaubert und ich male und lese und tue nichts Wichtiges!